Brüssel erlaubt chinesischem Konzern Übernahme von Pirelli

Die EU-Kommission erlaubt dem chinesischen Chemiekonzern ChemChina die Übernahme des italienischen Reifenherstellers Pirelli. Die Brüsseler Wettbewerbshüter teilten am Donnerstag mit, es gebe keine Bedenken: "Die Kunden werden auch weiterhin eine ausreichende Anzahl an alternativen Lieferanten haben."

Im März hatte sich ChemChina bereits 26,2 Prozent der Pirelli-Anteile für knapp 1,9 Mrd. Euro gesichert. In einem nächsten Schritt wollte der Konzern auch allen anderen Pirelli-Anteilseignern ein Angebot machen. Sollte ChemChina erfolgreich sein, würde der fünftgrößte Reifenhersteller der Welt bei der Transaktion insgesamt mit 7,1 Mrd. Euro bewertet.

Es könnte einer der größten Einstiege eines staatlichen chinesischen Unternehmens im Ausland werden. Pirelli erhofft sich von dem neuen Großaktionär einen besseren Zugang zum asiatischen Markt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte