Brüssel erlaubt chinesischem Konzern Übernahme von Pirelli

Die EU-Kommission erlaubt dem chinesischen Chemiekonzern ChemChina die Übernahme des italienischen Reifenherstellers Pirelli. Die Brüsseler Wettbewerbshüter teilten am Donnerstag mit, es gebe keine Bedenken: "Die Kunden werden auch weiterhin eine ausreichende Anzahl an alternativen Lieferanten haben."

Im März hatte sich ChemChina bereits 26,2 Prozent der Pirelli-Anteile für knapp 1,9 Mrd. Euro gesichert. In einem nächsten Schritt wollte der Konzern auch allen anderen Pirelli-Anteilseignern ein Angebot machen. Sollte ChemChina erfolgreich sein, würde der fünftgrößte Reifenhersteller der Welt bei der Transaktion insgesamt mit 7,1 Mrd. Euro bewertet.

Es könnte einer der größten Einstiege eines staatlichen chinesischen Unternehmens im Ausland werden. Pirelli erhofft sich von dem neuen Großaktionär einen besseren Zugang zum asiatischen Markt.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen