Brüssel erlaubt Megadeal in der Luftfahrtbranche unter Auflagen

East Hartford (Connecticut)/Brüssel (APA/dpa) - Die EU-Wettbewerbshüter haben eine der größten Übernahmen in der Geschichte der Luftfahrtbranche mit Einschränkungen genehmigt. Der US-Mischkonzern United Technologies (UTC) dürfe den Flugzeugausrüster Rockwell Collins übernehmen, teilte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mit. Es müssten aber einige Auflagen erfüllt werden.

UTC will sein Luftfahrtgeschäft mit dem von Rockwell Collins zusammenlegen und zahlt dafür 30 Milliarden US-Dollar (etwa 25 Milliarden Euro). Damit würde ein Riesen-Konzern geschaffen, der Düsenverkehrsflugzeuge und Kampfflieger praktisch komplett ausrüsten kann. Die beiden Unternehmen beliefern bereits die großen Flugzeugbauer - die US-Firma Boeing und den europäischen Konkurrenten Airbus - etwa mit Antriebssystemen und Kabinen-Ausrüstung. UTC hätte damit künftig bei Preisverhandlungen voraussichtlich eine bessere Position.

"Wenn wir eine Flugreise unternehmen, denken wir normalerweise nicht an die vielen verschiedenen Bauteile, die für Flugzeuge benötigt werden", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. UTC habe nun zugestimmt, Geschäftsteile abzugeben, darunter zwei Forschungsprojekte für Sauerstoffsysteme an Bord sowie das Vereisungsschutzgeschäft. Damit sind die Wettbewerbsbedenken aus Sicht der EU-Kommission ausgeräumt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte