Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.

"Sie könnten das in der Zwischenzeit vervier- oder verfünffachen", sagte Conte. Zugleich kündigte er Strafen an. Die Regierung arbeite bereits daran. "Die Akte ist in meiner Tasche und war mit mir in diesen letzten Tagen unterwegs", sagte Conte.

Für den Wiederaufbau der Brücke seien bereits alternative Angebote zu Atlantia eingegangen, sagte Conte. Die Atlantia-Tochter Autostrade per l'Italia betreibt die Autobahn, zu der die Brücke über Wohngebiete in Genua gehörte, bei deren Einsturz vergangene Woche mehr als 40 Menschen ums Leben kamen. Die Regierung in Rom wirft Autostrade vor, nicht für die Sicherheit der Brückenstruktur gesorgt zu haben. Die Regierung will dem Unternehmen nun die Zuständigkeit für fast 3.000 Autobahnkilometer entziehen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte