Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.

"Sie könnten das in der Zwischenzeit vervier- oder verfünffachen", sagte Conte. Zugleich kündigte er Strafen an. Die Regierung arbeite bereits daran. "Die Akte ist in meiner Tasche und war mit mir in diesen letzten Tagen unterwegs", sagte Conte.

Für den Wiederaufbau der Brücke seien bereits alternative Angebote zu Atlantia eingegangen, sagte Conte. Die Atlantia-Tochter Autostrade per l'Italia betreibt die Autobahn, zu der die Brücke über Wohngebiete in Genua gehörte, bei deren Einsturz vergangene Woche mehr als 40 Menschen ums Leben kamen. Die Regierung in Rom wirft Autostrade vor, nicht für die Sicherheit der Brückenstruktur gesorgt zu haben. Die Regierung will dem Unternehmen nun die Zuständigkeit für fast 3.000 Autobahnkilometer entziehen.

Wien (APA) - Vor Beginn der heutigen vierten und vorläufig letzten KV-Verhandlungsrunde für die metalltechnische Industrie um 16:30 Uhr liegen die Positionen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter noch weit auseinander. Es wird allgemein damit gerechnet, dass sich die Verhandlungen tief in die Nacht hineinziehen werden.
 

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Metaller-KV - Vor vierter Verhandlungsrunde keine Annäherung

Wien (APA) - Seit Inkrafttreten der EU-Gesetzgebung zur Abschlussprüfung 2016 müssen die Abschlussprüfungen von Unternehmen von öffentlichem Interesse wie börsenotierte Firmen oder Banken überwacht werden. Damit sie dabei keine bösen Überraschungen erleben und um in Erfahrung zu bringen, wie der Markt die Regeln umsetzt, hat die Abschlussprüferaufsichtsbehörde (APAB) einen Fragebogen an Aufsichtsräte versandt.
 

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Überprüfungsbehörde verschickte Fragebogen zur Abschlussprüfung

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv