Broadcom denkt angeblich über höheres Angebot für Qualcomm nach

New York (APA/Reuters) - Der US-Chipkonzern Broadcom will Insidern zufolge mit einer Aufstockung seines milliardenschweren Gebots den Rivalen Qualcomm von einer Übernahme überzeugen. Broadcom erwäge, Qualcomm mehr seiner eigenen Aktien anzubieten, sagten mit der Sache vertraute Personen am Mittwoch. Vorausgegangen seien Gespräche mit den größten Anteilseignern von Qualcomm.

Broadcom habe noch nicht entschieden, wie deutlich das Offert angehoben werden solle. Bisher bietet Broadcom je Qualcomm-Papier 70 Dollar in bar und eigenen Aktien, insgesamt hat das Angebot ein Volumen von 103 Mrd. Dollar (rund 88 Mrd. Euro). Inklusive Schulden sind es 130 Mrd. Dollar. Es wäre die teuerste Übernahme in der Branche aller Zeiten.

Qualcomm hat das bisherige Angebot abgelehnt, weil es sich damit "dramatisch unterbewertet" sieht. Beide Firmen beliefern vor allem Mobiltelefon-Hersteller und zählen Apple zu ihren wichtigsten Kunden. Fachleute gehen davon aus, dass Broadcom auch eine feindliche Übernahme auf den Weg bringen kann. Broadcom und Qualcomm wollten sich nicht dazu äußern.

In der Chipbranche, in der die einzelnen Hersteller hohe Entwicklungskosten tragen, grassiert seit einiger Zeit das Fusionsfieber. So hat Broadcom noch nicht den 5,5 Mrd. Dollar schweren Kauf von Brocade abgeschlossen. Qualcomm selbst befindet sich derzeit mitten in der 38 Mrd. Dollar schweren Übernahme des niederländischen Chipanbieters NXP, der einst zu Philips gehörte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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