British Telecom könnte 14 Mrd. Euro in bar und Aktien für O2 bieten

London - British Telecom (BT) könnte einem Medienbericht zufolge der spanischen Telefonica rund 14 Mrd. Euro für ihre britische Mobilfunktochter O2 bieten. Telefonica solle 20 Prozent an BT erhalten sowie mindestens 6 Mrd. Euro in bar, berichtete die spanische Webseite "El Confidencial" am Dienstag.

Dies wäre deutlich weniger als die 18 Mrd. Pfund (aktuell 22,7 Mrd. Euro), die Telefonica 2006 für O2 an den ehemaligen britischen Monopolisten BT bezahlt hatte. Beide Konzerne wollten sich nicht dazu äußern.

Am Tag zuvor hatten die Briten bestätigt, mit Telefonica Gespräche über die britische O2 zu führen. Die Diskussionen seien aber noch nicht sehr weit fortgeschritten, hieß es. In der Vergangenheit hatte Telefonica zwar betont, O2 zähle zum Kerngeschäft, den Verkauf von Unternehmensteilen zur Schuldenreduktion aber nicht ausgeschlossen. BT-Aktien stiegen um 1,5 Prozent, Telefonica-Papiere verteuerten sich um 0,7 Prozent.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"