Britisches Kartellamt winkt Telekom-Deal mit BT durch

Bonn/London - Das britische Kartellamt gibt grünes Licht für den etwa 17 Mrd. Euro schweren Verkauf der Deutsche-Telekom-Mobilfunktochter EE an BT. Die Fusion zwischen dem größten Mobilfunker des Landes und BT werde den Wettbewerb auf dem britischen Telekom-Markt nicht wesentlich beeinträchtigen, teilte die Wettbewerbs- und Marktaufsicht CMA am Mittwoch in London mit. Die Erlaubnis gelte vorläufig.

Die Telekom und der französische Telekom-Riese Orange, die jeweils die Hälfte der Anteile an EE halten, haben den Verkauf im Februar besiegelt. Die Deutschen werden sich ihre Beteiligung nach früheren Angaben zum weitaus größten Teil in BT-Aktien bezahlen lassen und künftig zwölf Prozent an dem britischen Traditionskonzern halten. Für BT - die ehemalige British Telecom - ist der Kauf eine Rückkehr zu den Wurzeln. Der frühere Telefonmonopolist verkaufte seine Mobilfunksparte o2 vor einem Jahrzehnt für 18 Mrd. Pfund an die spanische Telefonica. Nun steht der britische Konzern davor, wieder unangefochtener Marktführer im Mobilfunk und bei schnellen Internet-Anschlüsse zu Hause zu werden.

Wien/Peking (APA) - Österreich baut seine diplomatische Präsenz in China aus. Noch vor dem Sommer soll in der Hauptstadt der südwestlichen Provinz Sichuan, Chengdu, ein Generalkonsulat eröffnet werden. Einen entsprechenden Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte der Sprecher des Außenministeriums, Thomas Schnöll, am Dienstag auf APA-Anfrage.
 

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Österreich eröffnet neues Generalkonsulat in China

Berlin (APA/Reuters) - Ein Jahr nach der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump beurteilen die Mitglieder der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) die Wirtschafts- und Handelspolitik der USA skeptisch. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage unter den AmCham-Verwaltungsräten sagten knapp 70 Prozent, heute sei die Verunsicherung größer als vor einem Jahr.
 

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Wirtschaft sieht Trumps Wirtschaftspolitik skeptisch - Umfrage

Peking (APA/Reuters) - In China ist nach Ansicht eines Zentralbankberaters kurzfristig keine Zinserhöhung nötig. Der Ratgeber der Notenbank PBOC, Sheng Songcheng, äußerte sich entsprechend in einem am Dienstag veröffentlichten Interview des Finanznachrichtenportals Yicai. Seit Oktober 2015 steht der Leitzins mit zehnjähriger Laufzeit wie fest zementiert bei 4,35 Prozent. Davor hatte die PBOC Zinsen sechsmal gesenkt.
 

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Chinesischer Notenbankberater: Vorerst keine Zinserhöhung nötig