Britischer Notenbanker stimmt Anleger auf weitere Zinserhöhung ein

London (APA/Reuters) - Trotz der mit dem Brexit drohenden Gefahren für die Wirtschaft steuert Großbritannien laut dem Währungshüter Gertjan Vlieghe auf höhere Zinsen zu. Die zuletzt stark steigende Zahl von Verbraucherkrediten, Anzeichen für ein Anziehen der Löhne und das kräftige Weltwirtschaftswachstum lieferten Argumente für eine straffere Linie, sagte er am Montag auf einer Finanzkonferenz in London.

"Ein weiterer Anstieg der Zinsen ist wahrscheinlich angebracht, falls sich dieser Trend verfestigt. Und wir sind auf dem Weg dahin", meinte Vlieghe.

Die Bank of England (BoE) beließ den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geldinstitute vorige Woche in einem einstimmigen Beschluss zwar bei 0,5 Prozent. Sie signalisierte aber, dass sie die Zügel angesichts aufgehellter Konjunkturaussichten "etwas früher und in etwas stärkerem Maße" anziehen könnte als noch im November erwartet. Damals hatte sie zwei Zinsschritte nach oben binnen drei Jahren angepeilt.

Die BoE hatte den Leitzins Anfang November von dem Rekordtief von 0,25 Prozent auf das jetzt gültige Niveau gehoben - der erste Schritt nach oben seit zehn Jahren. Dabei werde es wohl nicht bleiben, sagte Vlieghe. An den Finanzmärkten wird bereits für Mai mit der nächsten Anhebung gerechnet. Notenbankchef Mark Carney hat allerdings jüngst gewarnt, der für März 2019 geplante Rückzug Großbritanniens aus der EU bleibe eine "Quelle der Unsicherheit" für den Konjunkturausblick.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen