Britischer Notenbankchef hält nicht viel von Bitcoins

London (APA/Reuters) - Die britische Notenbank kann der Cyber-Devise Bitcoin nicht viel abgewinnen. Sie sei weder ein geeignetes Mittel zum Werterhalt noch besonders nützlich zum Kauf von Dingen, sagte der Chef der Bank of England, Mark Carney, am Montagabend (Ortszeit) zu Studenten an der Londoner Regent's University.

"Bisher ist es so gut wie gescheitert an den traditionellen Aspekten des Geldes", sagte der Währungshüter. "Niemand benutzt es als Tauschmittel." Allerdings könne sich die zugrunde liegende Technologie der Krypto-Währung als eine Möglichkeit erweisen, Finanztransaktionen dezentral zu beglaubigen.

Regierungen und Notenbanken sind die Cyber-Devisen mit ihren drastischen Kursausschläge ein Dorn im Auge. Sie versuchen, den bisher unregulierten Markt in den Griff zu bekommen und Unternehmen, die sich mit virtuellen Währungen oder der ihnen zugrunde liegenden Blockchain-Technologie beschäftigen, an die kurze Leine zu nehmen.

Istanbul/Ankara (APA/Reuters) - Die Regierung in Ankara senkt die finanziellen Hürden für eine türkische Staatsbürgerschaft, um mehr Geld ins Land zu holen. Um an einen Pass zu kommen, müssen Ausländer künftig weniger Investitionen, Immobilien oder Rücklagen im Land nachweisen als bisher.
 

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Türkei lockert finanzielle Bedingungen für Staatsbürgerschaft

Kopenhagen/Tallinn (APA/Reuters) - Der Chef der dänischen Danske Bank hat wegen eines Geldwäscheskandals seinen Rücktritt angekündigt. "Es ist klar, dass die Danske Bank versäumt hat, im Falle der möglichen Geldwäsche in Estland ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das bedauere ich zutiefst", teilte Thomas Borgen am Mittwoch in einer Erklärung mit.
 

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Chef der Danske Bank tritt wegen Geldwäscheskandal ab

Tallinn/London/Brüssel (APA/Reuters) - In der britischen Wirtschaft wächst nach Einschätzung der Notenbank die Unsicherheit wegen des Brexit. Entsprechende Sorgen der Firmen hätten zuletzt deutlich zugenommen, sagte der Chefökonom der Bank von England (BOE), Andy Haldane, am Mittwoch in Tallinn.
 

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Brexit verunsichert britische Wirtschaft