Britischer Notenbankchef hält nicht viel von Bitcoins

London (APA/Reuters) - Die britische Notenbank kann der Cyber-Devise Bitcoin nicht viel abgewinnen. Sie sei weder ein geeignetes Mittel zum Werterhalt noch besonders nützlich zum Kauf von Dingen, sagte der Chef der Bank of England, Mark Carney, am Montagabend (Ortszeit) zu Studenten an der Londoner Regent's University.

"Bisher ist es so gut wie gescheitert an den traditionellen Aspekten des Geldes", sagte der Währungshüter. "Niemand benutzt es als Tauschmittel." Allerdings könne sich die zugrunde liegende Technologie der Krypto-Währung als eine Möglichkeit erweisen, Finanztransaktionen dezentral zu beglaubigen.

Regierungen und Notenbanken sind die Cyber-Devisen mit ihren drastischen Kursausschläge ein Dorn im Auge. Sie versuchen, den bisher unregulierten Markt in den Griff zu bekommen und Unternehmen, die sich mit virtuellen Währungen oder der ihnen zugrunde liegenden Blockchain-Technologie beschäftigen, an die kurze Leine zu nehmen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte