Britischer Notenbank-Chef für weitere Regulierung der Banker-Gagen

London/Singapur (APA/AFP) - Mark Carney, Chef der britischen Zentralbank, hat sich für eine staatliche Aufsicht über die Gehälter von Bank-Managern ausgesprochen. Die Reihe von Skandalen in jüngster Zeit mache das Argument der Branche, es handle sich bei kriminellen Angestellten lediglich um "einige faule Äpfel", sei "unhaltbar" geworden, sagte Carney auf einer Konferenz in Singapur.

Es würden "möglicherweise" Standards für Festgehälter und Sonderzahlungen gebraucht. Erst in der vergangenen Woche hatten die Aufsichtsbehörden in Großbritannien, den USA und der Schweiz wegen der Manipulation von Devisenkursen hohe Bußgelder gegen sechs Banken verhängt.

Bonuszahlungen an Banker unterliegen bereits den Regeln des Financial Stability Board, dem Ausschuss für Finanzstabilität der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Vorgeschrieben ist etwa, dass Sonderzahlungen erst mit einem gewissen Abstand ausgezahlt werden und schuldig gesprochene Manager Boni auch zurückzahlen müssen. Carney sagte am Montag in Singapur, zusätzlich müssten die Top-Manager von Banken persönlich dafür haftbar gemacht werden können, dass sie strikte Verhaltensregeln anordnen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen