Britischer Notenbank-Chef für weitere Regulierung der Banker-Gagen

London/Singapur (APA/AFP) - Mark Carney, Chef der britischen Zentralbank, hat sich für eine staatliche Aufsicht über die Gehälter von Bank-Managern ausgesprochen. Die Reihe von Skandalen in jüngster Zeit mache das Argument der Branche, es handle sich bei kriminellen Angestellten lediglich um "einige faule Äpfel", sei "unhaltbar" geworden, sagte Carney auf einer Konferenz in Singapur.

Es würden "möglicherweise" Standards für Festgehälter und Sonderzahlungen gebraucht. Erst in der vergangenen Woche hatten die Aufsichtsbehörden in Großbritannien, den USA und der Schweiz wegen der Manipulation von Devisenkursen hohe Bußgelder gegen sechs Banken verhängt.

Bonuszahlungen an Banker unterliegen bereits den Regeln des Financial Stability Board, dem Ausschuss für Finanzstabilität der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Vorgeschrieben ist etwa, dass Sonderzahlungen erst mit einem gewissen Abstand ausgezahlt werden und schuldig gesprochene Manager Boni auch zurückzahlen müssen. Carney sagte am Montag in Singapur, zusätzlich müssten die Top-Manager von Banken persönlich dafür haftbar gemacht werden können, dass sie strikte Verhaltensregeln anordnen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne