Britischer Investmentfonds bestätigt Interesse an Telekom Slovenije

Ljubljana - Der britische Investmentfonds Cinven will das staatliche slowenische Telekommunikationsunternehmen übernehmen. Der Fonds bestätigte am Donnerstag, ein verbindliches Angebot für den Mehrheitsanteil an Telekom Slovenije gelegt zu haben, berichtete die Nachrichtenagentur STA. Das war auch das einzige Offert für die zum Verkauf stehenden knapp 73 Prozent der Telekom-Anteile, das bis Montag eingetraf.

Derzeit sei man in Gespräch mit der slowenischen Staatsholding SDH, hieß es aus Cinven. Der Fonds kündigte an, mit "signifikanten Investitionen" die Marktposition der Telekom Slovenije zu stärken. Das Geld soll sowohl in den Ausbau der Netze als auch in den Vertrieb und ins Kundenservice fließen.

Zur Höhe seines Angebots für den Mehrheitsanteil äußerte sich der britische Fonds nicht. Laut Medienberichten sollen die Briten zwischen 105 und 115 Euro pro Aktie liegen.

Damit würde der angebotene Preis unter dem aktuellen Börsenpreis liegen. Der Kurs der Telekom-Aktie beträgt derzeit 120 Euro. Damit ist das gesamte Unternehmen rund 784 Mio. Euro wert. Nachdem das erwartete Angebot der Deutschen Telekom ausgeblieben war, sank der Kurs der Telekom-Aktie.

Der Verkauf der Telekom ist derzeit ungewiss. Laut Medienberichten erhoffte sich der slowenische Staat von der Privatisierung des kompletten Konzerns einen Erlös von mindestens einer Milliarde Euro. Der Preis pro Aktie müsste dafür bei rund 150 Euro liegen. Das einzige Angebot dürfte allerdings deutlich unter den Erwartungen liegen. Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Finance" werden die nächsten zwei bis drei Wochen entscheiden, ob der Verkauf zustande kommt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los