Britischer Industrieverband sprach sich für EU-Verbleib aus

London - Der Verband der britischen Industrie hat sich deutlich für den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union ausgesprochen. "Wir müssen uns ins Gedächtnis rufen, dass wir Teil eines Marktes mit 500 Millionen Menschen sind, in den 50 Prozent unserer Exporte gehen", sagte der Präsident des Industrieverbandes CBI, Mike Rake, am Mittwoch der BBC.

Premier David Cameron hat den Briten bis 2017 ein Referendum über den Verbleib in der EU versprochen. Bis dahin will er die Union mit reformieren und die britische Position in ihr neu verhandeln. Unter anderem geht es um Sozialleistungen für EU-Ausländer, aber auch etwa um den freien Handel mit Dienstleistungen.

Einzelne Unternehmen wie der Baumaschinen-Hersteller JCB hatten sich in der Vergangenheit eher gleichgültig zur Zukunft in der EU geäußert. Am Dienstag hatte die Deutsche Bank angekündigt, sie erwäge im Fall eines EU-Austrittes Großbritanniens die Aufgabe ihrer Geschäfte in London.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte