Britischer Finanzminister räumt Unmut über Brexit-Gespräche ein

London (APA/Reuters) - In der britischen Regierung gibt es Unmut über Verzögerungen bei den Brexit-Gesprächen. "Wir sind alle frustriert von dem langsamen Fortschritt der vergangenen Monate", sagte Finanzminister Philip Hammond am Montag dem Fernsehsender ITV am Rande des Parteitags seiner Konservativen in Manchester.

Zugleich versuchte Hammond Differenzen innerhalb des Kabinetts von Premierministerin Theresa May herunterzuspielen. Die von Außenminister Boris Johnson unlängst dargelegten Bedingungen seien längst bekannt, und er selbst stehe voll hinter der Regierungschefin, sagte Hammond. Johnson hatte sich wiederholt für einen schärferen Kurs bei den EU-Austrittsverhandlungen ausgesprochen und am Samstag seine persönlichen Bedingungen gestellt.

Hammond betonte zudem, dass die Regierung zugunsten der heimischen Wirtschaft gegen die Ungewissheit rund um den geplanten Rückzug aus der Europäischen Union vorgehen müsse. Die Wirtschaft dürfe dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, sagte der Minister zu Sky News. Schließlich sei jede Unsicherheit schlecht für das Vertrauen in die Wirtschaft. Den Unternehmen müsse ein geordneter Übergang zugesichert werden. Laut Premierministerin May bereitet die sich Regierung inzwischen auch auf den Fall vor, dass vor Ablauf der Frist keine Einigung mit der EU über einen Austritt erzielt wird.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte