Britischer Finanzminister räumt Unmut über Brexit-Gespräche ein

London (APA/Reuters) - In der britischen Regierung gibt es Unmut über Verzögerungen bei den Brexit-Gesprächen. "Wir sind alle frustriert von dem langsamen Fortschritt der vergangenen Monate", sagte Finanzminister Philip Hammond am Montag dem Fernsehsender ITV am Rande des Parteitags seiner Konservativen in Manchester.

Zugleich versuchte Hammond Differenzen innerhalb des Kabinetts von Premierministerin Theresa May herunterzuspielen. Die von Außenminister Boris Johnson unlängst dargelegten Bedingungen seien längst bekannt, und er selbst stehe voll hinter der Regierungschefin, sagte Hammond. Johnson hatte sich wiederholt für einen schärferen Kurs bei den EU-Austrittsverhandlungen ausgesprochen und am Samstag seine persönlichen Bedingungen gestellt.

Hammond betonte zudem, dass die Regierung zugunsten der heimischen Wirtschaft gegen die Ungewissheit rund um den geplanten Rückzug aus der Europäischen Union vorgehen müsse. Die Wirtschaft dürfe dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, sagte der Minister zu Sky News. Schließlich sei jede Unsicherheit schlecht für das Vertrauen in die Wirtschaft. Den Unternehmen müsse ein geordneter Übergang zugesichert werden. Laut Premierministerin May bereitet die sich Regierung inzwischen auch auf den Fall vor, dass vor Ablauf der Frist keine Einigung mit der EU über einen Austritt erzielt wird.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post