Britischer Automarkt beschleunigt Talfahrt

London (APA/Reuters) - Der britische Automarkt steuert nach einer Talfahrt im September erstmals seit sechs Jahren auf einen sinkenden Jahresabsatz zu. Angesichts der Unsicherheiten über den geplanten EU-Austritt Großbritanniens und die Zukunft der Diesel- und Benzinmotoren sei der Verkauf in dem sonst so starken Monat um 9,3 Prozent eingebrochen, teilte der Herstellerverband SMMT am Donnerstag mit.

Nach den Rekordjahren 2015 und 2016 sei 2017 der Absatz damit insgesamt bisher um 3,9 Prozent geschrumpft. "Der Rückgang wird erhebliche Sorgen auslösen", sagte SMMT-Chef Mike Hawes. Aus mangelndem Vertrauen stellten Verbraucher und Firmen größere Anschaffungen hinten an.

Seit April geht die Nachfrage bereits zurück. Unsicherheit unter den Verbrauchern über die Brexit-Folgen und die Pläne der Regierung für die herkömmlichen Verbrennungsmotoren belasteten den Markt. Im September fiel der Absatz von Diesel-Fahrzeugen um 21,7 Prozent und von Benzinern um 1,2 Prozent. Die Nachfrage nach Autos für Firmen-Flotten ging um 10,1 Prozent und von Privatkunden um 8,8 Prozent zurück. Lediglich der Absatz von Elektro- und Hybrid-Autos legte zu. Er stieg um 41 Prozent - allerdings von einem noch sehr niedrigen Niveau.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte