Britische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal langsamer

London (APA/Reuters) - Die britische Wirtschaft ist im zweiten Quartal so langsam gewachsen wie seit 2013 nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem ersten Vierteljahr um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt ONS heute, Freitag, eine frühere Schätzung bestätigte.

Die Eurozone schaffte hingegen eine doppelt so hohe Wachstumsrate. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte die britische Wirtschaft um 1,5 Prozent zu, nachdem zunächst noch 1,7 Prozent ermittelt worden waren.

"Der Dienstleistungssektor war der einzige Bereich, der im zweiten Quartal wachsen konnte", sagte ONS-Experte Darren Morgan. Allerdings erwischte dieser Sektor - der für 80 Prozent der Wirtschaftsleistung steht - einen schwachen Start in die zweite Jahreshälfte: Er schrumpfte im Juli um 0,2 Prozent.

Die lange Zeit boomende britische Wirtschaft wurde durch das Votum für einen EU-Austritt zurückgeworfen. Die Landeswährung Pfund wertete deutlich ab, was Importe verteuerte, die Inflation nach oben treibt und damit die Kaufkraft der Briten belastet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro