Britische Wirtschaft legte 2017 etwas stärker zu als gedacht

London (APA/Reuters) - Die britische Wirtschaft ist voriges Jahr etwas stärker gewachsen als gedacht. 2017 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,8 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS heute, Donnerstag, mitteilte. In einer vorläufigen Schätzung waren lediglich 1,7 Prozent veranschlagt worden.

Obwohl das Plus nun ein wenig höher ausfiel, hinkt das Vereinigte Königreich der Eurozone konjunkturell hinterher: In den Staaten der europäischen Währungsunion war die Wirtschaft im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent gewachsen.

Seit sich die Briten im Sommer 2016 für einen Austritt aus der EU entschieden haben, hat das Land die Schlagzahl beim Wirtschaftswachstum verringert. Ein Grund sind die gestiegenen Preise wegen der Schwäche des Pfunds. Dies nagt an der Kaufkraft der Verbraucher. Zum Jahresende 2017 hin nahm die wirtschaftliche Dynamik weiter ab: Das BIP legte im Zeitraum von Oktober bis Dezember nur um 0,4 Prozent zu, wie das ONS nun bestätigte. Im Sommer war noch ein Plus von 0,5 Prozent erreicht worden.

Berlin/Peking/New York (APA/Reuters) - Angesichts des von den USA angezettelten Zollstreits schlägt die Welthandelsorganisation WTO Alarm und sucht den Schulterschluss mit Deutschland. WTO-Chef Roberto Azevedo appellierte am Dienstag in Berlin an Regierung und Industrie, ihn zu unterstützen. "Meine Botschaft ist: Lasst uns zusammenarbeiten in der Stärkung des globalen Handelssystems, auch zum Wohle Deutschlands", so der Brasilianer.
 

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WTO hofft im Zollstreit auf Hilfe Deutschlands - "Sehr große Sorge"

Buenos Aires (APA/dpa-AFX/AFP) - Mitten in der schweren Wirtschafts- und Währungskrise in Argentinien ist Notenbankchef Luis Caputo nach nur drei Monaten im Amt zurückgetreten. Der Ökonom gebe den Posten aus "persönlichen Gründen" ab, hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung.
 

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Argentiniens Notenbank-Chef tritt nach nur drei Monaten zurück

London/Dublin/Rom (APA/AFP/Reuters) - Der irische Billigflieger Ryanair annulliert an diesem Freitag 190 Flüge. Betroffen seien 30.000 Kunden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Grund ist ein in sechs europäischen Ländern angekündigter Streik der Flugbegleiter von Ryanair - darunter auch in Deutschland.
 

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Ryanair streicht am Freitag wegen Streiks 190 Flüge