Britische Wirtschaft wuchs vor Brexit-Entscheid langsamer

Die britische Wirtschaft verliert vor dem Referendum über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union an Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Jänner bis März nur noch um 0,4 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt am Mittwoch in London mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit diesem Ergebnis gerechnet, nachdem es Ende 2015 noch zu 0,6 Prozent gereicht hatte. Getragen wurde das Wachstum hauptsächlich von den Dienstleistern mit der starken Finanzbranche. Industrie und Bau produzierten dagegen weniger.

Für Verunsicherung in der Wirtschaft sorgt die für den 23. Juni angesetzte Abstimmung. Einer Studie zufolge scheuen sich immer mehr Unternehmen, Mitarbeiter unbefristet einzustellen. Stattdessen bevorzugten sie befristete Verträge. Auch halten sich viele Firmen mit Investitionen zurück. Laut Umfragen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Befürworter und Gegner eines Brexit - eines britischen EU-Austritts - ab.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite