Britische Supermarktkette Tesco entdeckte Fehler in Gewinnprognose

London (APA/AFP) - Die kriselnde britische Supermarktkette Tesco hat einen "ernsten Fehler" in ihrer Prognose für den Halbjahresgewinn einräumen müssen.

London (APA/AFP) - Die kriselnde britische Supermarktkette Tesco hat einen "ernsten Fehler" in ihrer Prognose für den Halbjahresgewinn einräumen müssen. Der Gewinn sei um 250 Mio. Pfund (317,86 Mio. Euro) "überschätzt" worden, teilte Tesco heute, Montag, mit. Die Buchprüfer seien aufgefordert worden, diesem Problem auf den Grund zu gehen.

Der neue Chef des Unternehmens, David Lewis, ist seit dem 1. September im Amt. Er erklärte, er erwarte, dass Tesco "auf integre und transparente Weise funktioniert". Sobald die Ergebnisse der Untersuchung vorlägen, werde er "scharfe Maßnahmen" ergreifen.

Tesco ist die größte britische Handelskette und die drittgrößte weltweit nach Walmart aus den USA und Carrefour aus Frankreich. Auf dem Heimatmarkt macht ihr die Konkurrenz der Discounter Aldi und Lidl zu schaffen. Lewis' Vorgänger Philip Clarke war im Juli wegen enttäuschender Umsatzzahlen zurückgetreten. Anfang Juni hatte Tesco für die ersten drei Monate des Jahres die schlechtesten Quartalszahlen seit vier Jahrzehnten veröffentlicht.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht