Britische Supermarktkette Sainsbury's streicht bis zu 2.000 Jobs

Bangalore/London (APA/Reuters) - Die zweitgrößte Supermarktkette Großbritanniens, Sainsbury's, will bis zu 2.000 Stellen abbauen. Die Jobs sollen vor allem in der Lohnbuchhaltung und Personalabteilung wegfallen, wie ein Sprecher des Unternehmens am Dienstagabend sagte. Mit dem Schritt sollten die Abläufe und Strukturen verbesserten werden.

Im August hatte es in einem Medienbericht geheißen, dass Sainsbury's die Streichung von 1.000 Stellen erwägt. Dabei handle es sich um Arbeitsplätze in der Verwaltung, die im Rahmen von Kosteneinsparungen von 500 Millionen Pfund (563,36 Mio. Euro) abgebaut werden sollten. Sainsbury's hatte erst im März angekündigt, 400 Angestellte im Verkauf zu entlassen.

Die britischen Supermärkte stehen unter Druck, der Konkurrenz deutscher Diskonter wie Aldi und Lidl zu trotzen. Auch der britische Branchenprimus Tesco hatte im Juni erklärt, 1.200 Stellen in der Verwaltung streichen zu wollen. Verbraucher gehen auch wegen der steigenden Inflation - die an der Kaufkraft nagt - häufiger zum Discounter. Die Teuerungsrate ist zuletzt gestiegen, da das schwächelnde Pfund im Vorfeld des EU-Austritts Großbritanniens (Brexit) Importe verteuert.

Aldi und Lidl sind in Großbritannien weiter auf dem Vormarsch. Mit einem Umsatzplus von 13,4 und 16 Prozent in den vergangenen drei Monaten luchsten die Billiganbieter den traditionellen Supermarktketten auf der Insel weitere Marktanteile ab, wie aus am Dienstag vorgelegten Zahlen der Marktforscher von Kantar Worldpanel hervorgeht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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