Britische Regierungschefin will Bitcoin "sehr ernsthaft" beobachten

Davos (APA/dpa) - Die britische Premierministerin Theresa May sieht in der Kryptowährung Bitcoin ein beachtenswertes Problem. Großbritannien und andere Länder sollten die Risiken "sehr ernsthaft" beobachten, sagte May am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos gegenüber dem US-Sender Bloomberg TV. Kryptowährungen könnten von Kriminellen genutzt werden.

Gerade angesichts von Terrorismus und Kinderpornographie müssten sich Technologiefirmen auf ihre soziale Verantwortung besinnen.

Der Bitcoin ist die älteste und bekannteste von inzwischen weit über 1.000 Digitalwährungen. Im vergangenen Jahr haben viele von ihnen massiv an Wert gewonnen; der Bitcoin-Kurs etwa stieg von weniger als 1.000 Dollar (810 Euro) bis auf fast 20.000 Dollar. Vor wenigen Wochen wurde die Rekordjagd jedoch beendet, weil Forderungen nach einer stärkeren Regulierung lauter wurden. Besonders restriktiv gehen bereits die bisherigen Bitcoin-Hochburgen China und Südkorea vor - und auch in Europa sprechen sich immer mehr Notenbanker und Politiker für eine Regulierung von Kryptowährungen aus.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker