Britische Regierung kündigt Wirtschaftsprognosen zum Brexit an

London (APA/Reuters) - Die britische Regierung will Wirtschaftsprognosen zu verschiedenen Brexit-Szenarien veröffentlichen. Das kündigte Finanzstaatssekretär Robert Jenrick am Montagabend im Parlament an. Demnach sollen nicht nur Einschätzungen zu den ökonomischen Folgen des von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Scheidungsvertrags mit der EU vorgelegt werden.

Auch für den Fall, dass es zu keinem derartigen Abkommen kommt, sowie das Szenario, dass Großbritannien EU-Mitglied bliebe, sollen die Konsequenzen beleuchtet werden. Die Analysen würden noch vor der Parlamentsabstimmung über den Brexit-Deal vorgelegt, sagte Jenrick.

Mit der Zusage reagiert die Regierung auf eine Forderung von mehr als 70 Abgeordneten, darunter auch welche aus Mays Konservativer Partei. Daran knüpfen sich Hoffnungen, dass die Briten ihre Meinung ändern und in einer etwaigen weiteren Volksabstimmung gegen einen Austritt aus der Europäischen Union votieren. Die britische Wirtschaft warnt eindringlich vor einem ungeregelten Brexit.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte