Britische Preise steigen nicht mehr so schnell wie zu Jahresbeginn

London (APA/Reuters) - Die Inflation in Großbritannien hat sich im Februar etwas stärker als erwartet abgeschwächt. Die Verbraucherpreise legten laut den am Dienstag vom Statistikamt ONS vorgelegten Daten um 2,7 Prozent zum Vorjahresmonat zu. Dies ist der niedrigste Wert seit Juli 2017. Im Jänner lag der Anstieg noch bei 3,0 Prozent. Fachleute hatten für Februar lediglich mit einer Abschwächung auf 2,8 Prozent gerechnet.

Die Inflation verringert die Kaufkraft der Verbraucher, da ihre Löhne nicht mit der Inflation Schritt halten. Die Bank of England (BoE) sieht diese Entwicklung mit Sorge, da sie eine Teuerungsrate von lediglich zwei Prozent anstrebt. Die BoE hatte im November erstmals seit rund zehn Jahren die Zinsen angehoben - auf 0,5 Prozent. Sie ist offen für eine weitere geldpolitische Straffung. Viele Investoren rechnen für Mai mit einer Erhöhung auf 0,75 Prozent.

Das Pfund sorgt für Preisauftrieb, da es nach dem Brexit-Referendum der Briten vom Sommer 2016 auf Talfahrt gegangen ist. Dadurch werden Importe teurer. Allerdings hat der Kurs in den vergangenen Monaten etwas zugelegt, da die Furcht vor einem harten Brexit etwas nachließ. Die Europäische Union und Großbritannien haben sich am Montag auf eine Übergangszeit nach dem für März 2019 geplanten EU-Austritt geeinigt.

Wien (APA) - Nach einer leichten Abschwächung im September hat der Preisauftrieb in Österreich im Oktober wieder angezogen. Die Inflationsrate ist von 2,0 Prozent im September auf 2,2 Prozent gestiegen. Stärkster Preistreiber waren erneut die Ausgaben für Verkehr, gefolgt von jenen für Wohnung, Wasser und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit.
 

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Inflation stieg in Österreich im Oktober auf 2,2 (2,0) Prozent

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Freitag in einem uneinheitlichen Börsenumfeld in Asien den Handelstag mit moderaten Verlusten beendet.
 

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Börse Tokio schließt im Minus

Wolfsburg (APA/Reuters) - In Wolfsburg ist der VW-Aufsichtsrat zusammengekommen, um Milliarden-Investitionen in die Elektromobilität zu beschließen. Das 20-köpfige Gremium soll grünes Licht für den Plan von Konzernchef Herbert Diess geben, in Deutschland in den nächsten Jahren drei Fahrzeugwerke auf die Produktion von rein batteriegetriebenen Autos umzustellen.
 

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VW-Aufsichtsrat stellt Weichen für Elektromobilität