Britische Notenbank warnt vor Brexit-Folgen

Die britische Notenbank hat vor negativen Folgen eines Austritts des Landes aus der Europäischen Union gewarnt. Sollten die Briten beim Referendum am 23. Juni für ein EU-Aus stimmen, könnten die Kreditkosten steigen, der Kurs des Pfund weiter fallen und die Finanzierungskonditionen für Hauskäufer und -besitzer ungünstiger werden, warnte die Bank of England (BoE) am Dienstag.

"Der Ausblick für die Finanzstabilität hat sich seit dem letzten Quartalsbericht vom November verschlechtert." Die Zentralbank hatte bereits mitgeteilt, Notfall-Pläne in der Schublade zu haben, sollte es zu finanzpolitischen Instabilitäten kommen. Einer klaren Empfehlung zum Referendum über den sogenannten Brexit hat sie sich aber bisher enthalten.
Der Pfund-Kurs ist in den vergangenen Monaten bereits gefallen. "Schaut man voraus, so könnte eine verstärkte und länger andauernde Unsicherheit zum Anstieg der Risikoprämien führen, die Anleger für alle möglichen Engagements in Großbritannien fordern", argumentierte der finanzpolitische Ausschuss der BoE. Das könnte die Kosten und die Verfügbarkeit von Finanzierungen für viele Kreditkunden beeinflussen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch