Britische Notenbank warnt vor Brexit-Folgen

Die britische Notenbank hat vor negativen Folgen eines Austritts des Landes aus der Europäischen Union gewarnt. Sollten die Briten beim Referendum am 23. Juni für ein EU-Aus stimmen, könnten die Kreditkosten steigen, der Kurs des Pfund weiter fallen und die Finanzierungskonditionen für Hauskäufer und -besitzer ungünstiger werden, warnte die Bank of England (BoE) am Dienstag.

"Der Ausblick für die Finanzstabilität hat sich seit dem letzten Quartalsbericht vom November verschlechtert." Die Zentralbank hatte bereits mitgeteilt, Notfall-Pläne in der Schublade zu haben, sollte es zu finanzpolitischen Instabilitäten kommen. Einer klaren Empfehlung zum Referendum über den sogenannten Brexit hat sie sich aber bisher enthalten.
Der Pfund-Kurs ist in den vergangenen Monaten bereits gefallen. "Schaut man voraus, so könnte eine verstärkte und länger andauernde Unsicherheit zum Anstieg der Risikoprämien führen, die Anleger für alle möglichen Engagements in Großbritannien fordern", argumentierte der finanzpolitische Ausschuss der BoE. Das könnte die Kosten und die Verfügbarkeit von Finanzierungen für viele Kreditkunden beeinflussen.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein