Britische Notenbank warnt vor Brexit-Folgen

Die britische Notenbank hat vor negativen Folgen eines Austritts des Landes aus der Europäischen Union gewarnt. Sollten die Briten beim Referendum am 23. Juni für ein EU-Aus stimmen, könnten die Kreditkosten steigen, der Kurs des Pfund weiter fallen und die Finanzierungskonditionen für Hauskäufer und -besitzer ungünstiger werden, warnte die Bank of England (BoE) am Dienstag.

"Der Ausblick für die Finanzstabilität hat sich seit dem letzten Quartalsbericht vom November verschlechtert." Die Zentralbank hatte bereits mitgeteilt, Notfall-Pläne in der Schublade zu haben, sollte es zu finanzpolitischen Instabilitäten kommen. Einer klaren Empfehlung zum Referendum über den sogenannten Brexit hat sie sich aber bisher enthalten.
Der Pfund-Kurs ist in den vergangenen Monaten bereits gefallen. "Schaut man voraus, so könnte eine verstärkte und länger andauernde Unsicherheit zum Anstieg der Risikoprämien führen, die Anleger für alle möglichen Engagements in Großbritannien fordern", argumentierte der finanzpolitische Ausschuss der BoE. Das könnte die Kosten und die Verfügbarkeit von Finanzierungen für viele Kreditkunden beeinflussen.

Wirtschaft

Innovationen heben Unternehmenskäufe auf Rekordhöhe

Wirtschaft

Dieselgipfel: Debatte um Verbot von Verbrennungsmotoren verunsichert

Wirtschaft

Out of Business: Insolvenzfälle vom 21. August 2017