Britische Minister äußern Bedenken über Zollunion mit EU

London (APA/Reuters) - Drei Minister der britischen Regierung haben Bedenken geäußert, dass das Vereinigte Königreich auf unbestimmte Zeit in einer Zollunion mit der EU bleiben könnte. Die Minister für internationalen Handel, Umwelt und den Brexit, Liam Fox, Michael Gove und Dominic Raab, hätten diese Sorgen Premierministerin Theresa May gegenüber deutlich gemacht, meldete der Rundfunksender BBC am Freitag.

Die Befürworter eines klaren Schnitts mit der EU haben demnach die Befürchtung, dass eine weiter bestehende Zollunion die Möglichkeit von Handelsverträgen mit anderen Staaten einschränken würde. Großbritannien verhandelt mit der EU über ein Brexit-Abkommen, das die Beziehungen nach dem britischen EU-Austritt Ende März 2019 regeln soll. Ein Abschluss wird bis Jahresende angestrebt.

Der "Financial Times" berichtete zuvor, dass die britische Premierministerin am Donnerstagabend die wichtigsten Mitglieder ihres Kabinetts von einer nahen Einigung mit der EU zum Brexit unterrichtet habe. Die schwierige Frage der Grenze zwischen Irland und Nordirland sei fast gelöst. Die Regelung des Personen- und Warenverkehrs an Großbritanniens einziger Landgrenze zur EU gilt als die letzte große Hürde für eine Einigung über den Austritt im kommenden Jahr.

May selbst hatte zuvor einer Gruppe von nordirischen Journalisten erklärt, die Gespräche über die Grenzfrage dürften noch bis November andauern. Aus Diplomatenkreisen hatte die Nachrichtenagentur Reuters von Fortschritten in dieser Frage erfahren. Die Regelung des Personen- und Warenverkehrs an Großbritanniens einziger Festland-Grenze gilt als die letzte große Hürde für eine Einigung über den Austritt im kommenden Jahr. Ein Durchbruch könnte nach früheren Angaben am Montag erzielt werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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