Britische Inflationsrate verharrt überraschend bei 2,4 Prozent

London (APA/Reuters) - Die Inflation in Großbritannien verharrt trotz kräftig steigender Ölpreise im Mai auf dem niedrigsten Wert seit gut einem Jahr. Die Verbraucherpreise legten im Mai nach den am Mittwoch vom Statistikamt ONS veröffentlichten Daten um 2,4 Prozent zum Vorjahresmonat zu.

Das kommt überraschend: Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 2,5 Prozent gerechnet. Die Ölpreise legten mit 3,8 Prozent so kräftig zu wie seit über sieben Jahren nicht mehr. Entlastet wurden die Verbraucher dagegen beispielsweise von sinkenden Kosten für Computerspiele.

Die Wirtschaft auf der Insel lahmt nicht zuletzt wegen der vergleichsweise hohen Inflation. Grund dafür ist, dass die Landeswährung Pfund nach dem Brexit-Votum vom Sommer 2016 auf Talfahrt gegangen ist, wodurch sich Importe verteuern. Dies zehrt an der Kaufkraft der Briten. Zudem investieren viele Firmen weniger, auch wegen der Unsicherheit über die Handelsbeziehungen nach dem geplanten EU-Ausstieg Ende März 2019.

Die Notenbank hat signalisiert, dass sie die Zinsen solange nicht anheben wird, bis sich die Konjunktur nachhaltig gebessert hat. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Jänner bis März nur noch um 0,1 Prozent zu.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen