Britische Industrie verliert an Schwung

London (APA/Reuters) - Die britische Industrie hat im September leicht an Tempo eingebüßt. Der Einkaufsmanagerindex fiel um 0,8 auf 55,9 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Montag zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Das Barometer bleibt aber weiter deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

"Die Wachstumsverlangsamung im September ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die gesamte britische Wirtschaft Schwung verliert", sagte Markit-Ökonom Rob Dobson.

Steigende Kosten auf Seiten der Unternehmen könnten künftig auf die Gewinnmargen drücken. Eine anziehende Inflation könnte die Britische Notenbank (BoE) dazu bringen, den Leitzins vom Rekordtief von 0,25 Prozent bald zu erhöhen, fügte Dobson hinzu.

Notenbankchef Mark Carney hatte bereits am Freitag im BBC-Hörfunk signalisiert, angesichts der Wirtschaftsentwicklung sei eine leichte Erhöhung in "relativ kurzer Frist" zu erwarten. Die meisten Experten rechnen damit, dass die BoE am 2. November das Leitzinsniveau um einen Viertel Prozentpunkt auf 0,5 Prozent anheben wird.

Straßburg (APA) - Das Europäische Parlament in Straßburg hat am Dienstag ehrgeizige Ziele für erneuerbare Energien und zur Energieeffizienz verabschiedet. Bis 2030 soll sich die Energieeffizienz der EU um 32,5 Prozent verbessert haben und der Anteil erneuerbarer Energie in der EU mindestens 32 Prozent betragen. Beide Ziele sollen bis 2023 überprüft werden, dürfen aber nicht gesenkt werden.
 

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EU beschloss ambitionierte Ziele bei Energieeffizienz

Wien (APA) - Das verfahrene Bild von den Verhandlungen im Metaller-KV beginnt sich verstärkt in den Verhandlungen zum Bahn-KV zu spiegeln. Wie die Metaller-Arbeitgeber sehen auch die Bahn-Arbeitgeber in den Forderungen der Gewerkschaft ein "unerfüllbares Belastungspaket". Das sagte Thomas Scheiber, Obmann des Fachverbandes Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer, im APA-Gespräch am Dienstag.
 

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Bahn-KV - Fronten ähnlich verhärtet wie bei den Metallern

Wiesbaden (APA/AFP) - Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiter in Bestform: Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung überstieg die Zahl der Beschäftigten in einem Quartal die 45-Millionen-Marke, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.
 

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Zahl der deutschen Erwerbstätigen im 3. Quartal über 45 Millionen