Britische Dienstleister geben Wirtschaft Schub

London (APA/Reuters) - Der britische Dienstleistungssektor hat Fahrt aufgenommen und der vom Brexit-Votum gebeutelten Konjunktur voraussichtlich etwas mehr Schub verliehen. Das Barometer für den Servicebereich stieg im Dezember um 0,4 auf 54,2 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Donnerstag auf Basis einer monatlichen Firmenumfrage mitteilte.

In dem nur noch bis März 2019 zur EU gehörenden Land mit seiner internationalen Finanzmetropole London dominieren die Dienstleister die Wirtschaft. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Stagnieren des Einkaufsmanager-Index gerechnet. Das Barometer liegt nun deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Laut IHS Markit lassen die Service-Daten sowie jüngste Umfrageergebnisse aus der Bau-Branche und der Industrie darauf schließen, dass die Konjunktur auf der Insel Ende 2017 einen Zahn zugelegt hat: Demnach dürfte das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um 0,4 bis 0,5 Prozent gewachsen sein. Zwischen Juli und September lag das Plus bei 0,4 Prozent. Seit dem EU-Austrittsvotum vom Juni 2016 hat das Pfund deutlich abgewertet, was Importe verteuert und so die Preise anheizt. Für die Verbraucher dämpft das die Kaufkraft. Die Firmen aus dem Servicesektor gehen laut IHS Markit dennoch mit wachsendem Optimismus ins neue Jahr: Mehr als 40 Prozent erwarten steigende Umsätze. Nur zehn Prozent der Befragten rechnen mit einem Rückgang.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"