Briten weiterhin mit größtem Handelsbilanz-Defizit in EU

Brüssel/Luxemburg (APA) - Großbritannien ist weiterhin das EU-Land mit dem größten Handelsbilanzdefizit. Von Jänner bis März des Jahres gab es ein Minus von 41,1 Mrd. Euro, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Freitag hervor. Auf der anderen Seite ist Deutschland unangefochten Spitzenreiter mit einem Überschuss in der Handelsbilanz von 62,2 Mrd. Euro.

Österreich liegt mit einem Defizit von 1,9 Mrd. Euro im Mittelfeld. Insgesamt wiesen nur zehn EU-Länder einen positiven Saldo aus. Hinter Deutschland liegen die Niederlande (+15,8 Mrd. Euro), Irland (+12,4 Mrd. Euro) und Italien (+7,5 Mrd. Euro). Die zehn Länder kamen auf einen kumulierten Überschuss von 112,24 Mrd. Euro.

18 EU-Staaten mussten dagegen eine negative Handelsbilanz hinnehmen. Neben Großbritannien waren dies vor allem Frankreich (-21,2 Mrd. Euro), Spanien (-7,9 Mrd. Euro) und Griechenland (-5,3 Mrd. Euro). Insgesamt kamen die 18 Länder auf ein Defizit von 93,3 Mrd. Euro.

In der Gesamtheit aller 28 EU-Staaten ergab sich daraus ein positiver Saldo von 19,1 Mrd. Euro von Jänner bis März des Jahres.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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