Briten und Franzosen wollen Streit um Jakobsmuscheln beilegen

Caen (APA/AFP) - In dem eskalierenden Konflikt um Jakobsmuscheln im Ärmelkanal bemühen sich Franzosen und Briten um eine Lösung. Der französische Landwirtschaftsminister Stephane Travert kündigte am Freitag nach einem Gespräch mit seinem britischen Kollegen George Eustice ein Krisentreffen mit Fischern und Händlern beider Seiten in der kommenden Woche an.

Zwischen den Fischern war es diese Woche zu Scharmützeln gekommen: Bis zu 40 französische Fischer drängten mit ihren Schiffen britische Boote im Ärmelkanal ab, die Jakobsmuscheln fangen wollten. Dabei sollen auch Steine geflogen sein. Die britischen Fischer hätten angesichts der feindlichen Übermacht die Flucht ergriffen, hieß es danach von französischer Seite.

Die Jakobsmuschel-Bestände vor der Küste der Normandie sind streng geschützt. Französische Fischer dürfen sie nur vom 1. Oktober bis 15. Mai fischen - die britischen Fischer haben keine solche Auflage in den internationalen Gewässern außerhalb der Zwölf-Meilen-Zone. Das französische Landwirtschaftsministerium rief die britischen Fischer auf, bis zu einer Einigung nicht mehr in den umstrittenen Gewässern zu fischen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"