Briten und Franzosen wollen Streit um Jakobsmuscheln beilegen

Caen (APA/AFP) - In dem eskalierenden Konflikt um Jakobsmuscheln im Ärmelkanal bemühen sich Franzosen und Briten um eine Lösung. Der französische Landwirtschaftsminister Stephane Travert kündigte am Freitag nach einem Gespräch mit seinem britischen Kollegen George Eustice ein Krisentreffen mit Fischern und Händlern beider Seiten in der kommenden Woche an.

Zwischen den Fischern war es diese Woche zu Scharmützeln gekommen: Bis zu 40 französische Fischer drängten mit ihren Schiffen britische Boote im Ärmelkanal ab, die Jakobsmuscheln fangen wollten. Dabei sollen auch Steine geflogen sein. Die britischen Fischer hätten angesichts der feindlichen Übermacht die Flucht ergriffen, hieß es danach von französischer Seite.

Die Jakobsmuschel-Bestände vor der Küste der Normandie sind streng geschützt. Französische Fischer dürfen sie nur vom 1. Oktober bis 15. Mai fischen - die britischen Fischer haben keine solche Auflage in den internationalen Gewässern außerhalb der Zwölf-Meilen-Zone. Das französische Landwirtschaftsministerium rief die britischen Fischer auf, bis zu einer Einigung nicht mehr in den umstrittenen Gewässern zu fischen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte