Briten belegen Banken und US-Konzerne mit Milliardensteuern

London (APA/Reuters) - Die britische Regierung will mit neuen Steuergesetzen für Banken und multinationale Konzerne Milliardensummen in die Staatskasse holen. Finanzminister George Osborne kündigte am Mittwoch an, den Geldhäusern neue Grenzen bei der Abschreibung von Verlusten aus der Finanzkrise zu setzen.

So will er dem britischen Haushalt in den kommenden fünf Jahren zusätzliche Steuereinnahmen von umgerechnet rund fünf Milliarden Euro (vier Milliarden Pfund) zukommen lassen. Im selben Zeitraum setzt er zudem auf Einnahmen von weiteren etwa 1,3 Milliarden Euro (eine Milliarde Pfund) durch eine neue Abgabe im Kampf gegen Steuervermeidung von Branchenriesen wie Google und Amazon.

"Wir werden dafür sorgen, dass die großen multinationalen Konzerne ihren gerechten Anteil zahlen", sagte Osborne. Einige der größten Unternehmen der Welt nutzten ausgefeilte Systeme, um ihre Steuerschuld zu drücken. Sie sollten künftig auf ihre in Großbritannien erzielten Gewinne eine Steuer von 25 Prozent zahlen, kündigte Osborne an.

US-Konzerne wie Google, Amazon und Starbucks zahlen in Großbritannien kaum Steuern, weil sie ihre Einnahmen in Niedrigsteuer-Länder verlagern. Einige Experten gehen jedoch davon aus, dass die Unternehmen auch Osbornes neue "Google-Steuer" umgehen können.

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