Brillenhersteller Rodenstock braucht hunderte neue Mitarbeiter

Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock will nach einem weiteren Wachstum im vergangenen Jahr hunderte neue Mitarbeiter einstellen. Dank der steigenden Nachfrage würden weltweit bis zu 500 zusätzliche Beschäftigte benötigt, teilte Rodenstock am Donnerstag in München mit.

Die Produktionskapazitäten seien an allen Standorten gut ausgelastet und sollen in den kommenden Jahren deutlich erweitert werden: Insgesamt will Rodenstock rund 20 Mio. Euro investieren.

Nach einer schweren Krise geht es seit Jahren bei Rodenstock wieder bergauf. 2015 legte der Umsatz des Unternehmens um gut zwei Prozent auf 417 Mio. Euro zu. Vor allem in Deutschland und anderen Ländern Europas lief das Geschäft gut, in China und Brasilien hingegen schwächer als erwartet. Zahlen zum Überschuss nannte Rodenstock nicht, der Gewinn nach Steuern sei aber deutlich positiv. Weltweit beschäftigt Rodenstock rund 4.500 Mitarbeiter.

An der Spitze des Unternehmens steht der Manager Oliver Kastalio. Er hatte Ende 2010 in einer schweren Krise die Führung bei Rodenstock übernommen. Das 1877 gegründete Unternehmen war nach einem massiven Umsatzrückgang in Not geraten und hatte sich erst nach einer monatelangen Zitterpartie mit den Banken auf eine weitere Finanzierung einigen können.

Menlo Park (APA/dpa) - Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU hat bei der Gleichstellungsbehörde eine Beschwerde gegen Facebook im Zusammenhang mit Diskriminierung bei Stellenanzeigen eingereicht. Es geht um gezielte Angebote je nach Geschlecht.
 

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Bürgerrechtler: Facebook-Stellenanzeigen ermöglichen Diskriminierung

Istanbul/Ankara (APA/Reuters) - Die Regierung in Ankara senkt die finanziellen Hürden für eine türkische Staatsbürgerschaft, um mehr Geld ins Land zu holen. Um an einen Pass zu kommen, müssen Ausländer künftig weniger Investitionen, Immobilien oder Rücklagen im Land nachweisen als bisher.
 

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Türkei lockert finanzielle Bedingungen für Staatsbürgerschaft

Kopenhagen/Tallinn (APA/Reuters) - Der Chef der dänischen Danske Bank hat wegen eines Geldwäscheskandals seinen Rücktritt angekündigt. "Es ist klar, dass die Danske Bank versäumt hat, im Falle der möglichen Geldwäsche in Estland ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das bedauere ich zutiefst", teilte Thomas Borgen am Mittwoch in einer Erklärung mit.
 

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Chef der Danske Bank tritt wegen Geldwäscheskandal ab