Brillenhersteller Rodenstock braucht hunderte neue Mitarbeiter

Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock will nach einem weiteren Wachstum im vergangenen Jahr hunderte neue Mitarbeiter einstellen. Dank der steigenden Nachfrage würden weltweit bis zu 500 zusätzliche Beschäftigte benötigt, teilte Rodenstock am Donnerstag in München mit.

Die Produktionskapazitäten seien an allen Standorten gut ausgelastet und sollen in den kommenden Jahren deutlich erweitert werden: Insgesamt will Rodenstock rund 20 Mio. Euro investieren.

Nach einer schweren Krise geht es seit Jahren bei Rodenstock wieder bergauf. 2015 legte der Umsatz des Unternehmens um gut zwei Prozent auf 417 Mio. Euro zu. Vor allem in Deutschland und anderen Ländern Europas lief das Geschäft gut, in China und Brasilien hingegen schwächer als erwartet. Zahlen zum Überschuss nannte Rodenstock nicht, der Gewinn nach Steuern sei aber deutlich positiv. Weltweit beschäftigt Rodenstock rund 4.500 Mitarbeiter.

An der Spitze des Unternehmens steht der Manager Oliver Kastalio. Er hatte Ende 2010 in einer schweren Krise die Führung bei Rodenstock übernommen. Das 1877 gegründete Unternehmen war nach einem massiven Umsatzrückgang in Not geraten und hatte sich erst nach einer monatelangen Zitterpartie mit den Banken auf eine weitere Finanzierung einigen können.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück