Briefe werden teurer - Aktionäre sind glücklich

(APA) - Des einen Freud, des anderen Leid. Während Postkunden künftig ein wenig mehr für ihre Briefe und Pakete zahlen müssen, hat die gestrige Tariferhöhung die Aktionäre in Kauflaune versetzt. Der Kurs der Postaktie stieg gestern um 0,94 Prozent auf 37,74 Euro. Klingt nach wenig, war aber im Marktumfeld ein Ausreißer. Zum Vergleich: Der Leitindex ATX verlor um 1,41 Prozent.

Am Mittwochfrüh kurz nach dem Handelsstart an der Wiener Börse stand der Kurs bei plus 1,09 Prozent. Von dem Zuwachs profitieren alle Österreicherinnen und Österreicher, denn sie halten noch 52,85 Prozent am ehemaligen Staatsmonopolisten. Im Vorjahr schüttete die Post AG an den Bund eine Dividende von 67 Mio. Euro aus.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne