BRICS-Staaten wollen engere Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Johannesburg (APA/dpa) - Die aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wollen ihre Zusammenarbeit mit weiteren Schwellen- und Entwicklungsländern verstärken. Zum Abschluss eines dreitägigen Gipfeltreffens in Johannesburg berieten sich die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten am Freitag u.a. mit ihren Amtskollegen aus Argentinien, Angola, Senegal, Simbabwe und der Türkei.

Angolas Präsident Joao Lourenco erklärte, der Club der BRICS-Staaten sei angesichts der auf westliche Industrieländer zugeschnittenen Weltordnung ein immer wichtigeres Forum. "BRICS ist zu einer Stimme der Entwicklungsländer in der Welt geworden", sagte Lourenco. Die BRICS-Staaten repräsentieren etwa ein Drittel der Weltbevölkerung und fast ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung.

Die Beratungen des Gipfeltreffens waren von Sorgen um einen eskalierenden Handelskonflikt mit den USA überschattet. In ihrer Abschlusserklärung forderten die fünf Staaten nachdrücklich die Einhaltung der globalen Handelsregeln. Chinas Präsident Xi Jinping hatte zu Anfang der Beratungen betont, bei einem "Handelskrieg" könne es keine Gewinner geben. "Wer einen solchen Kurs verfolgt, wird sich letztlich nur selbst schaden", sagte Xi.

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