Brexit - Zahlungsmoral der Briten sank im 4. Quartal

ie Zahlungsrückstande der Briten sind im vierten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorquartal um 12 Prozent gestiegen, geht aus einer Erhebung des Kreditversicherers Prisma und Euler Hermes hervor. Die britischen Unternehmen geraten nun aufgrund der sinkenden Zahlungsmoral ihrer Kunden immer mehr unter Druck.

Nach Angaben britischer Unternehmen zahlt einer von sechs Kunden für bestellte Waren oder Services zu spät. Das ist deutlich mehr als im Vorjahr mit 17 Prozent und im Jahr 2014 mit 10 Prozent.
"Noch haben unsere österreichischen Versicherungsnehmer davon nichts zu spüren bekommen. Der österreichische Exportanteil nach Großbritannien ist eher gering und gesamt betrachtet würde sich der Brexit auf die österreichische Wirtschaft wenig auswirken", so Prisma-Vorstand Ludwig Mertes am Dienstag in einer Aussendung. Im Juni werden die Briten über den EU-Ausstieg ("Brexit") abstimmen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch