Brexit treibt Preise in Großbritannien immer stärker in die Höhe

London (APA/Reuters) - Die Spätfolgen des Brexit-Votums heizen die Preise in Großbritannien immer stärker an. Die Kosten der Lebenshaltung stiegen im November um 3,1 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt ONS am Dienstag mitteilte. Das ist das höchste Niveau seit fast sechs Jahren. Experten hatten lediglich mit einem Anstieg um 3,0 Prozent gerechnet.

Der Preisauftrieb schwächt die Kaufkraft der Briten, da die Lohnentwicklung nicht mit der Inflation Schritt hält. Die Notenbank sieht die Entwicklung mit Sorge, da sie eine Teuerungsrate von lediglich zwei Prozent anstrebt.

Sie hat jüngst die erste Zinserhöhung seit zehn Jahren gewagt und entscheidet am Donnerstag erneut über den Schlüsselsatz zur Versorgung der Finanzinstitute mit Geld. Experten erwarten, dass die Währungshüter nun stillhalten und den Zinssatz nicht antasten werden.

Angeheizt wird das Preisniveau vor allem durch die schwächere Landeswährung Pfund, die nach dem Anti-EU-Referendum der Briten vom Sommer 2016 deutlich abgewertet hat. Dadurch werden Importe teurer, was die Lebenshaltungskosten nach oben treibt. So zogen nun zum Beispiel die Preise für Schokolade und andere importierte Lebensmittel an. Auch die als Weihnachtsgeschenk beliebten Computerspiele kosteten mehr.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach