Brexit könnte Großbritannien 100 Milliarden Pfund kosten

London - Bei einem Austritt aus der EU drohen Großbritanniens Wirtschaft einer Studie zufolge massive finanzielle Schäden und Arbeitsplatzverluste. Bis zum Jahr 2020 könnten sich die Kosten auf 100 Milliarden Pfund (128 Milliarden Euro) summieren und 950.000 Jobs verloren gehen, ergab eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC im Auftrag des Industrieverbandes CBI.

Die Einsparungen durch einen sogenannten Brexit würden von den negativen Folgen für Handel und Investitionen bei weitem zunichtegemacht, erklärte CBI-Geschäftsführerin Carolyn Fairbairn am Montag. Dies lasse sich nicht vermeiden, selbst wenn Großbritannien neue Handelsabkommen mit den früheren EU-Partnern aushandelt. "Selbst im besten Falle käme es zu einem gravierenden Schock für die britische Wirtschaft", resümiert Fairbairn.

Die Briten stimmen am 23. Juni über ihren Verbleib in der Europäischen Union ab. Umfragen zufolge sind die Ansichten gespalten. Der Anteil der EU-Befürworter liegt wie der der Gegner bei etwa 40 Prozent, der Rest ist unentschlossen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch