Brexit - Fnanzminister Osborne warnt vor EU-Austritt

London - Der britische Finanzminister George Osborne hat seinen Landsleuten für den Fall eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union "Jahre der Rezession" vorausgesagt. Unter Verweis auf eine Studie seines Ministeriums erklärte Osborne am Montag, die Entscheidung für einen Austritt (Brexit) würde einen "sofortigen und heftigen Schock" für die britische Wirtschaft hervorrufen.

Osborne stellte die Studie einen Monat vor dem Referendum vor, bei dem die Briten über den Verbleib in der EU entscheiden. Die britische Bevölkerung müsse sich mit der Frage befassen, ob sie "wissentlich für eine Rezension stimmen" wolle, heißt es in einer Erklärung Osbornes zu der Studie.

Nach deren Berechnungen könnte es im Falle eines Brexit zwei Szenarien geben - ein "Schockszenario" mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung des Landes um 3,6 Prozent gegenüber den bisherigen Annahmen und ein "Szenario mit heftigem Schock", bei dem die Wirtschaftsleistung um sechs Prozent einbräche.

Es gab bereits von mehreren Seiten Warnungen vor den wirtschaftlichen Folgen eines Brexit. Die Bank of England sagte eine "technische Rezession" voraus, der Internationale Währungsfonds (IWF) sprach von einem "bedeutenden Risiko" für die Weltwirtschaft. Die meisten Meinungsumfragen deuten nach langem Kopf-an-Kopf-Rennen inzwischen darauf hin, dass sich die Befürworter eines Verbleibs Großbritanniens in der EU durchsetzen könnten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro