Brexit - Experte: Pfund müsste 30 Prozent abwerten

Wien - Metzler-Chefvolkswirt Edgar Walk hat vor einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) gewarnt. "Man sollte das Risiko eines Brexit auf keinen Fall unterschätzen", sagte er am Dienstag in Frankfurt. Dem Land drohe danach eine schwere Rezession, die wirtschaftlichen Folgen wären schwerwiegend. "Die große Angst ist, dass nach einem Brexit weniger Geld ins Land fließt."

Großbritannien habe heute schon ein Leistungsbilanzdefizit von mehr als fünf Prozent, und der Export von Waren würde im Falle eines EU-Austritts noch schwerer. Länder mit negativen Leistungsbilanzen importieren mehr als sie exportieren. Dadurch übersteigen die Ausgaben die Einnahmen, und die Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland erhöhen sich.

Nach Einschätzung von Walk müsste das Pfund im Falle eines Brexit um 30 Prozent abwerten. Seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 schwächte sich die britische Währung bereits um rund ein Viertel ab. Am Dienstag kostete ein Pfund Sterling 1,4611 Dollar, so viel wie seit zehn Wochen nicht mehr. Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass die Briten beim Referendum am 23. Juni für einen Verbleib in der EU stimmen.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

Newsticker

Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

Newsticker

Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

Newsticker

Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an