Brexit-Diskussion drückte Pfund erneut auf 7-Jahres-Tief

Frankfurt - Aus Furcht vor den Folgen eines "Brexit" haben sich am Mittwoch weitere Anleger aus dem britischen Pfund zurückgezogen. Die Währung verbilligte sich um bis zu 0,8 Prozent und markierte mit 1,3913 Dollar den dritten Tag in Folge ein Sieben-Jahres-Tief.

Das für Juni geplante Referendum über einen Verbleib Großbritanniens in der EU mache Anleger nervös, sagte Analyst Lukman Otunuga vom Devisenbroker FXTM. Schließlich sei unklar, welchen Einfluss es auf die dortige Wirtschaft habe.

Die Experten der Großbank HSBC, einer der Hauptakteure im Pfund-Handel, sagten bei einem Votum für den "Brexit" eine Abwertung der britischen Währung um 15 Prozent voraus. Das Wirtschaftswachstum würde 2017 um 1,5 Prozentpunkte niedriger ausfallen als bei einem Verbleib der Briten in der EU.

Vor diesem Hintergrund rücken die geplanten Zinserhöhungen der Bank von England (BoE) in weitere Ferne. Deren Chef Mark Carney hatte sich am Vortag die Tür für Zinssenkungen und Wertpapierkäufe offengelassen, um bei Bedarf die britische Konjunktur zu stützen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro