Brexit - Britischer Premier: Verbleib in EU wichtig für Wirtschaft

Der britische Premierminister David Cameron hat beim G-7-Treffen in Japan für einen Verbleib seines Landes in der Europäischen Union geworben. Ein Austritt würde die wirtschaftliche Zukunft Großbritanniens belasten und Handelsvereinbarungen mit Ländern wie Japan erschweren, sagte er am Freitag.

Es sei im britischen Interesse, die Reformen in Europa umzusetzen und Teil des Bündnisses zu bleiben. Zugleich wies er eine Aussage eines ehemaligen Mitarbeiters zurück, er sei heimlich ein Brexit-Anhänger.

Die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industrieländer sehen in einem Brexit ein ernsthaftes Risiko für die weltweite Wirtschaft. Der französische Präsident Francois Hollande sagte, ein derartiger Schritt würde Verwerfungen am Kapitalmarkt auslösen, die weder für Großbritannien noch für Europa gut wären.

Die Briten stimmen am 23. Juni in einem Referendum über den Verbleib ihres Landes in der EU ab. Einigen Umfragen zufolge dürfte es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Lagern hinauslaufen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro