"Brexit" treibt Bank of England um - Leitzins bleibt niedrig

Das anstehende Referendum über einen Austritt Großbritanniens aus der EU lässt der Notenbank des Landes keine Ruhe. Sie verwies am Donnerstag auf "verstärkte Unsicherheit rund um die Volksabstimmung" und beließ den Leitzins wie erwartet auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent.

Obwohl die Wirtschaft auf der Insel rund läuft, befürchten die Währungshüter, dass das Wachstum unter der Debatte über den als Brexit bekannten EU-Ausstieg leiden könnte. Wahrscheinlich habe auch der Verfall des Pfund-Kurses mit dieser Unsicherheit zu tun. Der Euro hat zur britischen Währung seit vorigem Sommer um knapp zwölf Prozent aufgewertet.

Über den Verbleib in der EU werden die Briten am 23. Juni abstimmen. Zentralbank-Chef Mark Carney befürchtet, dass der Finanzstandort London Schaden nimmt, falls sich das Land von der EU abkoppelt. Er hatte bereits deutlich gemacht, dass die Notenbank in dieser Frage keine Position beziehen und auch keine Empfehlung aussprechen wird. Dass die Bank of England (BoE) nun Monate vor der Abstimmung Alarm schlägt, lässt aufhorchen: "Es könnte ein erster Schritt in einer abgestimmten Strategie sein, die wirtschaftlichen Risiken zu betonen", sagte Ökonom James Knightley von der ING Bank. Aus Sicht von Analyst Tobias Basse von der NordLB sprechen die Bedenken der Zentralbank dafür, mit Leitzinsanhebungen noch zu warten.

Sorge bereitet der BoE überdies die unerwünscht niedrige Inflationsrate: Sie lag zu Jahresbeginn bei lediglich 0,3 Prozent und damit weit unter dem Zielwert der Währungshüter von zwei Prozent. Voriges Jahr stagnierten die Preise sogar. Das hat es seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte des vorigen Jahrhunderts noch nicht gegeben. Die Notenbank geht davon aus, dass die Inflationsrate dieses Jahr unter einem Prozent bleiben wird.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai