Brexit - Weniger als ein Drittel britischer Manager vorbereitet

London (APA/Reuters) - Weniger als ein Drittel der britischen Manager haben einer Umfrage zufolge Notfallpläne für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union in der Schublade. 49 Prozent der 800 befragten Manager gingen davon aus, dass der Brexit sie nicht betreffe, teilte das Institute of Directors (IoD) am Freitag mit.

42 Prozent wollten erst Änderungen vornehmen, wenn die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen zur EU klarer seien. "Viele Firmen haben noch keine Vorbereitungen getroffen", sagte der Generaldirektor des IoD. Daraus könne ihnen aber kein Vorwurf gemacht werden, sie würden bei vielen Fragen im Dunkeln gelassen.

Die bisherigen Vorschläge der Regierung in London für einen Austrittsvertrag stoßen bei der EU-Kommission auf Widerstand. Daher bereiten sich beide Seiten auch auf einen ungeregelten Austritt Großbritanniens vor. Der IoD rief die britische Regierung auf, diesbezüglich möglichst schnell Empfehlungen auszusprechen.

Premierministerin Theresa May hat diese für August und September angekündigt. Nach dem Willen der EU soll das Austrittsabkommen mit Großbritannien im Oktober ausverhandelt sein, damit der Brexit im März 2019 vollzogen werden kann.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen