Brexit - Verhandlungen hängen offenbar an Irland-Grenze fest

London (APA/Reuters) - Die Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien sind offenbar an der Frage des Grenzmanagements zwischen Irland und Nordirland festgefahren. Die Regierung in London erklärte am Freitag, sie werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt schützen.

Sie reagierte damit offenkundig auf einen Bericht des "Telegraph", der unter Berufung auf EU-Kreise gemeldet hatte, die Europäische Union habe die britischen Vorschläge zu Nordirland abgelehnt.

EU-Unterhändler Michel Barnier sagte dem Fernsehsender France 2, nur 25 Prozent eines Vertrages zum EU-Austritt Großbritanniens seien noch offen, darunter aber so entscheidende Punkte wie das Grenzmanagement zwischen Irland und Nordirland. Solange solche Themen nicht geklärt seien, könnten die Verhandlungen immer noch scheitern, warnte er. Britischen Versuchen einer "Rosinenpickerei" erteilte er eine klare Absage.

Mit dem für März 2019 geplanten Brexit wird die Grenze der britischen Provinz Nordirland zur Republik Irland eine EU-Außengrenze. Sowohl die EU als auch Großbritannien wollen vermeiden, dass dort wieder eine harte Grenze mit Kontrollpunkten entsteht und einen freien Personen- und Güterverkehr ermöglichen. Bisher ist aber keine Lösung dafür gefunden worden, wie die notwendigen Zollkontrollen umgesetzt werden können.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen