Brexit - Paris fordert "endgültige Frist" für Klärung der Grenzfrage

Dublin/Paris/London (APA/AFP) - Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian hat die EU dazu aufgefordert, Großbritannien eine "endgültige Frist" bis Juni zu setzen, um das Problem seiner Grenze mit Irland nach dem Brexit zu lösen. Ohne eine solche Frist werde die Austrittsvereinbarung "komplizierter", sagte Le Drian vor einem Treffen mit seinem irischen Amtskollegen Simon Coveney in Dublin am Sonntag.

London hat sich dazu bereit erklärt, eine "harte Grenze" mit Kontrollpunkten zwischen Nordirland und Irland zu vermeiden, was als wichtige Voraussetzung dafür gilt, das Karfreitags-Friedensabkommen von 1998 aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig will London jedoch nach dem Brexit nicht in eine Zollunion mit der EU. Beide Positionen zusammenzubringen hat sich zu einem der Hauptprobleme der Brexit-Verhandlungen entwickelt.

Brüssel hatte als Kompromiss vorgeschlagen, lediglich Nordirland in einer Zollunion zu belassen. Die konservative Regierungspartei der britischen Premierministerin Theresa May ist bei dem Thema gespalten. Großbritannien will im März 2019 aus der EU austreten. Brüssel hätte die Verhandlungen über den Austritt gerne bis Oktober abgeschlossen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte