Brexit - Labour-Chef Corbyn für Zollunion mit EU nach Austritt

London (APA/Reuters) - Der britische Oppositionschef Jeremy Corbyn strebt nach dem britischen Ausstieg aus der Europäischen Union offenbar enge Handelsbeziehungen mit den verbleibenden 27 EU-Ländern an. In Auszügen einer für Montag erwarteten Rede plädiert der Labour-Vorsitzende für eine neue und starke Beziehung zum Binnenmarkt, die einen zollfreien Zugang beinhalte.

Mit Spannung wird erwartet, ob Corbyn Unterstützung für die Rebellion einer Gruppe pro-europäischer Konservativer andeutet, die Großbritannien nach dem Brexit in einer Zollunion mit der EU halten wollen. Premierministerin Theresa May hat eine Zollunion ausgeschlossen, auch im Hinblick auf die angestrebten neuen Handelsabkommen mit schnell wachsenden Ländern wie China und Indien.

May ist als Chefin einer Minderheitsregierung ohne eigene Mehrheit im Parlament angreifbar. Mit einem Unterstützungssignal an die pro-europäischen Rebellen in den Reihen der Konservativen könnte Corbyn darauf abzielen, ihre Autorität zu untergraben. Allerdings steht auch Corbyn wie May für einen Austritt aus der EU. Für die einen sei der Brexit eine Katastrophe, für andere verheiße der EU-Austritt ein Land, in dem Milch und Honig flössen, heißt es in Corbyns Redeentwurf. Großbritannien habe es in den eigenen Händen: "Brexit ist das, was wir daraus machen."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte