Brexit - Katainen: Schlechtere Bedingungen beim Handel für London

London/Brüssel (APA) - Illusionslos gibt sich die EU bei den Brexit-Verhandlungen: Der Vizepräsident der EU-Kommission Jyrki Katainen erklärte am Donnerstag, erstmals "verhandeln wir ein Handelsabkommen aus, um die Bedingungen schlechter zu machen als sie vorher sind. Bisher war es eher so, dass man ein besseres Handelsumfeld" erreichen wollte. "Hier ist es andersrum. Das ist leider so, und das können wir nicht ändern."

Ob die jüngsten Aussagen des britischen Finanzministers Philip Hammond für ein Handelsabkommen, in denen er eine Nichteinbeziehung der Finanzdienstleistungen als nicht fair bezeichnet hatte, unrealistisch seien, wollte Katainen nicht beantworten. "Natürlich hat das Abkommen auch Auswirkungen auf die Finanzbranche. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendeiner Branche auf dem europäischen Markt besser gehen wird, als das momentan der Fall ist."

Es wäre "unverantwortlich zu sagen, alles wird schon reibungslos ablaufen". Deswegen sei es notwendig, dass sich die EU auf jedes Szenario, auch beim Finanzsektor, vorbereite. Er habe aber schon Rückmeldungen vom europäischen Finanzbereich gehört, "die sind gut vorbereitet. Die gehen realistisch vor und nehmen nicht zu viele Risiken auf sich. Deren Pflicht ist es ja, die Kunden zu schützen."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte