Brexit - Finanzplatz Paris erwartet 3.500 zusätzliche Arbeitsplätze

Paris (APA/AFP) - Der Finanzplatz Paris erwartet durch den Brexit 3.500 zusätzliche Arbeitsplätze. Mit indirekten Effekten seien sogar bis zu 20.000 neue Jobs möglich, erklärte die Vermarktungsgesellschaft Paris Europlace am Mittwoch bei ihrem Jahrestreffen. Das sei deutlich mehr, als andere Finanzplätze erhoffen könnten.

Paris Europlace setzt dabei auf den "Macron-Effekt". Die Steuer- und Arbeitsmarktreformen von Präsident Emmanuel Macron trügen zur Attraktivität des Standorts bei - unter anderem durch die weitgehende Abschaffung der Vermögensteuer, sagte der Vorsitzende Gerard Mestrallet. Zudem habe sich das Image Frankreichs durch den "jungen, modernen und unternehmensfreundlichen" Staatschef verbessert.

Zuletzt hatten unter anderem die Investmentgesellschaft Blackrock und die Bank Citigroup aus den USA eine Verstärkung ihrer Aktivitäten in der französischen Hauptstadt angekündigt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht