Brexit - Finanzplatz Paris erwartet 3.500 zusätzliche Arbeitsplätze

Paris (APA/AFP) - Der Finanzplatz Paris erwartet durch den Brexit 3.500 zusätzliche Arbeitsplätze. Mit indirekten Effekten seien sogar bis zu 20.000 neue Jobs möglich, erklärte die Vermarktungsgesellschaft Paris Europlace am Mittwoch bei ihrem Jahrestreffen. Das sei deutlich mehr, als andere Finanzplätze erhoffen könnten.

Paris Europlace setzt dabei auf den "Macron-Effekt". Die Steuer- und Arbeitsmarktreformen von Präsident Emmanuel Macron trügen zur Attraktivität des Standorts bei - unter anderem durch die weitgehende Abschaffung der Vermögensteuer, sagte der Vorsitzende Gerard Mestrallet. Zudem habe sich das Image Frankreichs durch den "jungen, modernen und unternehmensfreundlichen" Staatschef verbessert.

Zuletzt hatten unter anderem die Investmentgesellschaft Blackrock und die Bank Citigroup aus den USA eine Verstärkung ihrer Aktivitäten in der französischen Hauptstadt angekündigt.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz