Brexit - EU-Kommission will am Mittwoch Bewertung vornehmen

London/Brüssel (APA) - Die EU-Kommission will am kommenden Mittwoch den Status quo der Brexit-Verhandlungen bewerten. Das gab ein Kommissionssprecher am Freitag in Brüssel bekannt. Am Montag wird Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit der britischen Premierministerin Theresa May in Brüssel zusammentreffen, um über die bisherigen Gespräche Bilanz zu ziehen.

Umstritten bis zuletzt war die Frage der künftigen Grenze zwischen Irland und Nordirland. Sowohl die EU als auch Großbritannien wollen eine "harte" Grenze nach dem EU-Austritt Großbritanniens vermeiden, doch ist unklar, wie dies erreicht werden könnte.

Nur wenn "ausreichender Fortschritt" in dieser und weiteren Trennungsfragen erreicht ist, will die EU mit Gesprächen über die künftigen Handelsbeziehungen mit London beginnen. Die endgültige Entscheidung liegt bei einem EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember in Brüssel. Die EU fordert Klarheit in drei Bereichen - Bürgerrechten, Brexit-Kosten und Irland-Grenze.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht