Brexit - Deutschland mahnt Großbritannien zu mehr Klarheit

London/Brüssel (APA) - Deutschland hat von Großbritannien mehr Klarheit in den Brexit-Verhandlungen eingefordert. Der deutsche Europa-Staatsminister Michael Roth sagte am Dienstag in Brüssel: "Es ist zu früh für Optimismus." EU-Minister Gernot Blümel (ÖVP) zeigte sich erfreut, dass Großbritannien große Teile des EU-Vorschlags für die Übergangsphase akzeptiere, darunter auch zu Bürgerrechten.

Dies sei "ein wesentlicher Fortschritt", sagte Blümel. "Die größte Frage ist zweifellos die Grenze zwischen Irland und Nordirland." Er denke aber, dass auch diese Frage gelöst werde, so Blümel. Der Druck der Wirtschaft für einen geordneten EU-Austritt Großbritanniens sei sehr groß. Roth beklagte dagegen, nach wie vor sei die britische Regierung sehr klar darin, was sie nicht wolle. "Es wäre an der Zeit, dass sie ihre Erwartungen präzisiert." Die EU werde "keine Rosinenpickerei" zulassen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte