Brexit - Deutschland mahnt Großbritannien zu mehr Klarheit

London/Brüssel (APA) - Deutschland hat von Großbritannien mehr Klarheit in den Brexit-Verhandlungen eingefordert. Der deutsche Europa-Staatsminister Michael Roth sagte am Dienstag in Brüssel: "Es ist zu früh für Optimismus." EU-Minister Gernot Blümel (ÖVP) zeigte sich erfreut, dass Großbritannien große Teile des EU-Vorschlags für die Übergangsphase akzeptiere, darunter auch zu Bürgerrechten.

Dies sei "ein wesentlicher Fortschritt", sagte Blümel. "Die größte Frage ist zweifellos die Grenze zwischen Irland und Nordirland." Er denke aber, dass auch diese Frage gelöst werde, so Blümel. Der Druck der Wirtschaft für einen geordneten EU-Austritt Großbritanniens sei sehr groß. Roth beklagte dagegen, nach wie vor sei die britische Regierung sehr klar darin, was sie nicht wolle. "Es wäre an der Zeit, dass sie ihre Erwartungen präzisiert." Die EU werde "keine Rosinenpickerei" zulassen.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen