Brexit - Deutsche Regierung: Vorerst keine Finanzierungslücke

Berlin/London (APA/dpa) - Die deutsche Regierung rechnet durch den Brexit vorerst nicht mit einer Finanzierungslücke in der Europäischen Union. Dies gelte bis zum Auslaufen der aktuellen mehrjährigen Finanzplanung 2020, sagte ein Sprecher des deutschen Finanzministeriums am Freitag in Berlin.

Zu möglichen Mehrbelastungen für Deutschland durch den Austritt Großbritanniens aus der EU wollte er keine Stellung nehmen, sondern sprach von Spekulationen. Die deutsche Regierung gehe davon aus, dass Großbritannien seinen Zahlungsverpflichtungen nachkomme.

Nach einer Studie des EU-Parlaments, aus der die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag-Ausgaben) zitieren, dürften dem EU-Budget nach einem Brexit dauerhaft netto 10,2 Milliarden Euro fehlen. Davon müsste Deutschland als größter Nettozahler bei unveränderten Rahmenbedingungen rund 3,8 Milliarden Euro übernehmen. Das entspräche einer Steigerung der jährlichen Beitragszahlungen um 16 Prozent. Wie viel am Ende jedes Land zusätzlich tragen muss, hängt aber auch davon ab, ob sich die EU wegen des Brexits zu einer Sparpolitik gezwungen sieht oder zum Beispiel neue Steuern einführt.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert