Brexit - Behörde veranschlagt Rechnung auf 37,1 Milliarden Pfund

London (APA/dpa) - Die offene Rechnung, die Großbritannien bei seinem geplanten Austritt aus der Europäischen Union bezahlen muss, beträgt nach Angaben der britischen Budgetbehörde 37,1 Milliarden Pfund (41,88 Mrd. Euro). Diese Zahl nennt das Office for Budget Responsibility (OBR) in seinen am Dienstag veröffentlichten Wirtschaftsprognosen.

Der Betrag soll verschiedene Forderungen der EU an Großbritannien abdecken, darunter auch Pensionen für britische EU-Mitarbeiter. Die Summe liegt etwa in der Mitte der Spanne, die die britische Regierung Ende vergangenen Jahres genannt hatte. Damals war von 35 bis 39 Milliarden Pfund die Rede gewesen. Die EU hat noch keine finale Zahl genannt, hatte aber lange eine Austrittsrechnung von umgerechnet mindestens 53 Milliarden Pfund gestellt.

Die britische Wirtschaft wird nach der Prognose der Behörde in diesem Jahr etwas stärker wachsen als zunächst angenommen. Schatzkanzler Philip Hammond sagte im Parlament, für das laufende Jahr werde ein Plus von 1,5 Prozent erwartet. Das sind 0,1 Punkte mehr als noch im November vorhergesagt. Die Prognosen für 2019 und 2020 blieben unverändert bei 1,3 Prozent. Alle Projektionen sind durchweg niedriger als die, die vor dem Brexit-Votum erstellt wurden.

Hammond sagte, er erwarte 2018/19 zum ersten Mal seit 17 Jahren einen nachhaltigen Schuldenrückgang - "ein Wendepunkt in der Erholung von der Finanzkrise vor zehn Jahren". Anders als von der Opposition gefordert, will er den Steuerüberschuss zunächst nicht in den öffentlichen Sektor, beispielsweise in das marode Gesundheitssystem, investieren. Möglicherweise könnten die Investitionen von Herbst an steigen, sagte er.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"